Aktive der Saison 2010 / 2011
...noch nicht ganz vollständig.
Danke an Martin Kogler, der uns die Porträts während der Landesmeisterschaft (AK) im Dezember 2010 aufgenommen hat.
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Rosa Schmidl berichtet aus der Türkei:
Bild: Martin Kogler
Als mein Vater, Mein Trainer Nicolae Pop, drei Vorarlberger Mädchen samt Trainer und ich am Flughafen in Ankara ankamen, wurden wir sofort von unserem eigenen Dolmetscher und unserem Bodyguard empfangen. Sogar eine Hostess erwartete uns dort. Also: Alles war da… nur nicht unsere Fechttaschen. Die waren noch in Istanbul, wo wir, da das erste Flugzeug Verspätung hatte durch den ganzen Flughafen gelaufen waren und das zweite Flugzeug fast verpasst hätten. Leider waren unsere Taschen nicht schnell genug und wurden erst später am Abend ins Hotel nachgebracht. Dort legten wir uns schon früh ins Bett, da wir am nächsten Tag unser Turnier hatten, doch schliefen letztendlich doch erst um halb elf ein. Am nächsten Tag war es so weit: Das Turnier begann! Um halb neun fuhren wir in die riesige Fechthalle wo wir uns erst aufwärmten. Dann, um halb zehn standen wir schon mit unseren Fechtanzügen da und warteten aufgeregt auf das erste Gefecht. Wie weit würden wir kommen? Waren die Gegner in meiner Vorrunde schwer? Oder hatte ich gute Chancen? Weiter dachte ich nicht da aufgerufen wurde: Schimidel. Damit war wohl Schmidl gemeint. Nervös trat ich auf die Planche. Doch ich hatte keinen Grund zur Sorge: Mit 3 Siegen und 2 Niederlagen war ich schon in der Direkten. Die erste gewann ich 10 zu 3 und konnte es kaum fassen. Als nächstes wurde ich aufgerufen, verstand aber die Bahnnummer falsch und focht gegen die falsche Gegnerin, eine Türkin. Stattdessen musste ich nun gegen eine Rumänin fechten, die später den 2. Platz. Leider verlor ich 10 zu 6, doch hatte mich viel besser geschlagen als ich anfangs erwartet hatte. So sahen dann unsere Endergebnisse aus: Ich erreichte den 48ten Platz von 112 Julia Monschein den 22, Elisabeth Pinggera den 34 und Katharina Sintinger den unglaublichen 9. Platz. Am nächsten Tag gingen unser Dolmetscher und unser Bodyguard, ohne die wir nicht auf die Straße durften mit uns zum „Luna Park“ (Prater). Dort durften wir ALLES frei fahren. Dann gingen wir noch kurz shoppen und aßen einen original türkischen Döner. Am nächsten Tag hatten wir Mannschaft. Da erreichten wir den 3. Platz von 15. Doch die Gewinner, die Ungaren fochten mit längeren Waffen als alle anderen Teilnehmer, wurden aber nicht disqualifiziert. Aber ich muss zugeben, dass sie auch mit kürzeren Waffen gewonnen hätten. Am Abend wurden wir dann zu einem Popkonzert eingeladen, zu dem wir zuerst gar nicht gehen wollten. Doch es war so cool: Wir durften unter österreichischer Flagge in eine Halle mit c.a. 10.000 Manschen einmarschieren! Später freundeten wir uns noch mit einigen Schweizern an, die sehr nett waren und mit denen wir viel Spaß hatten.
Mai 2011